Fragen Antworten 1-13

Leitfragen zu Kapitel 1 „PR im Social Web“+

1,Wie ist das erste Verständnis von Social Media bzw. Social Media Marketing?
Social Media ist eine Vernetzung der Menschen im Privaten als auch im Beruf über das Internet.
Der Mensch ist mit seiner Lebensphase, Lebensart, Erfahrungen, Interessen als Person online und tauscht sich mit anderen Menschen aus.
Social Media verändert die Gesellschaft die aber kritischer und aufmerksamer wird. Handlungen, die Schaden anrichten werden öffentlich diskutiert und verurteilt.
Das Wort bekommt noch mehr Wucht und die Menschen müssen lernen mit dieser Energie umzugehen.

2,Was umschreibt der Begriff „Mitmach Web“ ?
Jeder Nutzer kann Informationen ins Netz stellen. Er kann Beiträge kommentieren, bewerten ergänzen, weiterreichen oder verfassen. Somit gestaltet er den Inhalt im Netz mit.

3, Was besagt die 90-9-1 Regel?
Von 100 Personen online produziert nur 1 Prozent Inhalte (Blog, Artikel), 9 % interagieren damit d.h. sie kommentieren, alle anderen konsumieren bloß.

4, Was sind die Unterschiede von Interaktion und Interaktivität?
Interaktion: = wechselseitiger Austausch zwischen Menschen
Menschen kommunizieren miteinander, und zwar wechselseitig und aufeinander bezogen (z.B. auf Facebook befreunden)
Interaktivität: Benutzer kann ins Geschehen steuernd eingreifen zB: Steuerung eines Spiels, Tippex Werbung)

5, Warum ist Authentizität so wichtig und wie steht es im Zusammenhang mit Unternehmen?
Im zwischenmenschlichen Bereich bezeichnen wir jemanden als authentisch, der “echt” und “unverkrampft” wirkt; eben jemand, der sich nicht verstellt. Ein Unternehmen kann natürlich auch verschiedene Maßnahmen ergreifen, um authentisch zu wirken, jedoch wird die Authentizität durch andere zugewiesen.
Mitarbeiter sind Teilnehmer im Social Web beruflich und privat. Die Einbindung der Mitarbeiter in die Ziele und Firmenphilosophie wird wichtiger damit das Unternehmen glaubhaft = authentisch bei allen ankommt.

6, Was bedeutet „Crowdsourcing“ und wo findet es Anwendung?
Crowdsourcing ist ein Prinzip der Arbeitsteilung. Unternehmen z.B. mobilisieren User für die Entwicklung von Ideen und schreiben Prämien aus. oder nutzen Verbesserungen von Produkten/Dienstleistungen, indem sie dem Kunden zuhören und Reklamationen ernst nehmen.

7, Wie stehen die Crative Commons mit üblichen Recht im Zusammenhang?
Die Creative Commons bieten Standard-Lizenzverträge, die eine Berechtigung für die Verbreitung kreativer Inhalte bieten, ohne Urheberrechtsverletzungen zu begehen.
Die Lizenzen sind weltweit einheitlich, einfach verständlich und stehen allen Interessierten gratis zur Verfügung.

8, Worin bestehen die Unterschiede zwischen „strong“ und „weak“ ties?
Strong ties = starke Verbindung     Verbinden uns mit Freunden, Familie, die gemeinsame Erfahrungen und Emotionen teilen. Basieren auf gemeinsamen Erfahrungsschatz, emotionaler Bindung und gegenseitigem Vertrauen.
Weak Ties = schwache Bindung     Wir teilen mit Menschen, die wir “über sieben Ecken” kennen, mit denen wir aber Interessen und Informationen teilen und so einen Nutzen für das berufliche Netzwerken haben.
Wir überbrücken soziale Distanzen und eröffnen Menschen den Zugang zu Informationen, die sie von Ihrem eigenen Umfeld nicht bekommen.

9, Was beschreibt der Begriff Groundswell?
Der Groundswell ist ein sozialer Trend, bei dem die Leute weltweit neue Technologien nutzen, um Informationen, Hilfen und Tipps voneinander zu bekommen statt wie früher von Unternehmen, Medien und Institutionen.

10, Wie lassen sich die Menschen nach ihren Tätigkeiten im Netz einteilen?
Inaktive (Inactives) = Möglicherweise im Internet unterwegs, nutzen aber keine neuen Technologien.
Zuschauer (Spectators) = Konsumieren das was andere produzieren z.B. Lesen Blogs, Videos, Podcasts ect, .
Mitmacher (Joiners) =In sozialen Netzwerken aktiv.
Sammler (Collectors) =Sammeln und organisieren Inhalte, konsumieren Inhalte regelmäßig, ordnen sie.
Kritiker (Critics) =Äußern sich in Blogs, Foren, bearbeiten Wikis.
Plauderer (Conversationalists) =Äußern Meinung über Twitter, Facebook etc regelmäßig zu aktuellen Themen.
Kreatoren (Crators) =Schreiben Blogs, veröffentlichen Artikel, unterhalten Websites, laden Videos ins Netz.

11, Welche drei Arten der Nutzung des Social Web gibt es?
Informationsmanagement: Online verfügbare Informationen können gefunden, bewertet und verwaltet werden
Identitätsmanagement: Der User kann verschiedene Aspekte von sich selbst im Internet darstellen
Beziehungsmanagement: Kontakte können abgebildet, gepflegt und neu geknüpft werden.

12, Wie ändert sich das Web 2.0 zum Web 3.0?
Die Flut an Informationen im Web 2.0 wird durch die rege Teilnahme von Nutzern weltweit immer größer und somit unübersichtlicher. Ziel des Web 3.0 (semantische Web) ist die Strukturierung dieser Inhalte nach Relevanz mittels Bookmarking-Systemen oder Tags, um eine Übersicht gewährleisten zu können.

13, Wie kann man den vormedialen Raum beschreiben?
Vor Veröffentlichung in den klassischen Medien, wie z.B. der Tageszeitung, können sich News bereits im Internet verbreiten, wie z.B. durch einen Blogbeitrag oder in Foren. Dies kann Diskussionen auslösen, ohne dass klassische Medien daran beteiligt sind. Durch die Netzwerke der User verbreiten sich dann diese Informationen sehr schnell. In diesem Fall spricht man vom vormedialen Raum. Also News erhalten, ohne dass klassische Medien hierüber berichtet haben.

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WOM Marketing

Empfehlungsmarketing ist als ein Instrument der Neukundengewinnung zu verstehen, das durch Mundpropaganda und Referenzen von Kunden erfolgt. Voraussetzung ist in der Regel, dass der Kunde mit den Leistungen des Anbieters zufrieden ist. Insofern sind eine adäquate Bestandskundenpflege und ein dementsprechendes Loyalitätsmarketing dem Empfehlungsmarketing vorgelagert.
Das Empfehlungsmarketing wird in vielen Branchen als Akquisitionsmethode verwendet. Hierbei werden bestehende Geschäftskontakte genutzt, um neue Kunden zu gewinnen.

Word-of-Mouth-Marketing (Mundpropaganda) steht für die Verbreitung von Informationen oder Empfehlungen durch mündliche oder schriftliche Weitergabe im persönlichen Gespräch, oder durch die Verbreitung in sozialen Netzwerken.

BUZZ Marketing (man spricht) ist die Interaktion der Verbraucher und Nutzer eines Produktes oder einer Dienstleistung, die die ursprüngliche Werbebotschaft verstärken soll.
Buzz“ ist oft ein Ziel von viralem Marketing , Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung auf Web 2.0- Medien.
Mit Buzz Marketing wird ein Produkt gesteuert vermarktet.

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Ein tolles Video selber gestalten

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